Persönliches

  • Geboren 1957
  • Verheiratet
  • 2 Kinder (18 und 21 Jahre)
  • evangelisch
  • in Neuenhagen seit 1994

Politisches

  • Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen seit Anfang der 80er Jahre
  • 2004 - 2008 und 2010 - 2011 Vorsitzender des Kreisverbands Märkisch-Oderland
  • Gemeindevertreter für Bündnis 90 / Die Grünen seit 2008

Privates

  • Lesen
  • Rad fahren
  • Klassische Musik

Berufliches

  • Tischler
  • Seit 1992 Geschäftsführer einer selbstverwalteten Tischlerei
  • Seit 2010 Berater bei der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landkreises zum Heizen mit Holz
  • Beratungstätigkeiten, u.a. für Entwicklungshilfeprojekte
  • Arbeiten im Denkmalschutzbereich
  • Entwicklung ökologisch verbesserter Arbeitsmethoden, z.B. bei der Oberflächenbehandlung und durch Minimierung des Energieeinsatzes
  • Entwicklung von kostengünstigen Maßnahmen zur Verbesserung der Wärmedämmung bei Altbaufenstern

Ehrenamtliches

  • Leiter der Arbeitsgruppe „Gartenstadt und nachhaltige Ressourcennutzung" der lokalen Agenda 21
  • Mitglied in verschiedenen Vereinen, u.a. im Naturschutzbund (NABU)

Fragen und Antworten:

 

Warum engagiere ich mich bei Bündnis 90 / Die Grünen?

Eine ökologisch und sozial ausgerichtete Politik ist für mich ohne Alternative. In den letzten Jahrzehnten ist zwar das ökologische Bewusstsein auch dank der Grünen gewachsen, die Luft sauberer geworden, die Gewässerbelastung und der CO2 – Ausstoß in manchen Bereichen reduziert worden, von einer Gesellschaft, die nicht auf Kosten der nachfolgenden Generationen lebt, sind wir jedoch nach meiner Meinung noch sehr weit entfernt.

Ohne soziale Gerechtigkeit, global und lokal, ist unsere Welt dauerhaft von Auseinandersetzungen und Kriegen bedroht. Eine humanitäre Pflicht ist für mich auch, dass wir dazu bereit sind, Flüchtlinge aufzunehmen und willkommen zu heißen, auch in Neuenhagen.

Viele Verbesserungen sind „im Kleinen", das heißt im eigenen Haus und Garten, aber auch in der Gemeinde möglich. Wir müssen uns den Herausforderungen stellen und dürfen nicht den Kopf in den Sand stecken, nicht auf den großen Wurf von außen warten, sondern wir müssen in unserer unmittelbaren Umgebung, in der Gemeinde und im Umkreis, aktiv werden.

Bündnis 90/Die Grünen bieten eine gute Plattform für den Erfahrungsaustausch mit anderen, auch Kommunalvertretern aus anderen Gemeinden, die Probleme sind oft ähnlich.

Als Kriegsdienstverweigerer und engagierter Pazifist möchte ich nicht verschweigen, dass ich auch mit manchen Positionen innerhalb von Bündnis90/Die Grünen Probleme habe, allerdings gibt es in der Partei eine große Minderheit, deren Position ich teile. Die offene Diskussionskultur ohne eine von oben verordnete „Linie" ist mir wichtig. Eine von oben verordnete Linie, die „demokratisch-zentralistisch" durchgesetzt wird und entsprechend auch opportunistisch angepasst wird, ist für mich das Gegenteil einer Kultur des offenen Diskurses, auf den unsere freiheitliche Gesellschaft angewiesen ist.