MUT ZUR LÜCKE

 

"Nutzen Sie Brachflächen in den Städten: zum Beispiel als Gemüsegarten - Bolzplatz - Flohmarkt - Bauwagendorf - Festwiese - Kinderbauernhof - Klettergarten - Zelttheater - Abenteuerspielplatz - Ponyhof - Beach Club - BMX-Parcours - Modellautorennbahn - Golfplatz für alle - Nachbarschaftsgarten - Partywiese - Schülergarten - Hundeauslaufplatz - Skipiste - Campingwiese - Open-Air-Kino - Sonnenblumenlabyrinth - interkulturellen Treffpunkt - Konzertbühne - Biergarten - Skaterbahn..."

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BRACHFLÄCHEN


"Die Städte haben noch viel Platz: Jede Menge Baulücken verlassene Kasernen und ungenutzte Hafengebiete; alte Bahntrassen, aufgegebene Industriestandort oder in Berlin Reste des ehemaligen Todesstreifens entlang der Mauer. „Raumpioniere“ nennt der Landschaftsarchitekt Klaus Overmeyer diejenigen, die solche Flächen erobern und sich ausdenken, was sich mit ihnen anstellen lässt. Spontan oder offiziell rufen Menschen soziale Projekte ins Leben oder entwickeln alternative Wohnformen, legen Gärten an oder verdienen richtig Geld, zum Beispiel mit den angesagten Strandbars. Overmeyer hat für den Berliner Senat einhundert Zwischen- und Umnutzungen in der Stadt kartiert und dokumentiert. Sein Fazit: „Die alternative Nutzung von Brachflächen hat in der Bevölkerung oft eine höhere Akzeptanz als groß angelegte Stadtentwicklungsprojekte.“"

Quelle: Tipp Nr. 20 aus dem Greenpeace Magazin"TU WAS!" 1/2006

aktionsfaktor:

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Info:

Einen guten Überblick über die Szene und mehr als 200 Links zu Projekten in Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet die Baseler Webseite www.zwischennutzung.net

molgrün: 20080512

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Diese Seiten basieren auf der Idee des Greenpeace Magazin ( Heft 1/2006 - TU WAS! 57 TIPPS FÜR EINE BESSERE WELT ). Zitate sind kenntlich gemacht.

Die Tipps erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Der Aktionsfaktor (*): ist subjektiv. " Subjektiv deshalb, weil es für den einen selbstverständlich ist, kein Auto zu besitzen, der andere wiederum schon wegen der ungünstigen Anbindung seines Wohnortes an den öffentlichen Nahverkehr zwar ein kleines Auto fährt, dafür aber konsequent keine kurze Strecken mit dem Flugzeug fliegt. Wichtig ist, sich zunächst einmal zu bemühen und Schritt für Schritt freundlicher und verantwortungsbewusster gegenüber seinen Mitmenschen und der Umwelt zu verhalten." Greenpeace Magazin ( Heft 1/2006 Seite 3)

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